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Westernreiten ist nicht nur auf dem Rücken eines Pferdes sitzen und stur vor sich hinreiten. Nein. Westernreiten will gelernt sein. Keine Angst, man muss kein Profi sein, aber ein paar Grundkenntnisse sollte man schon kennen. So ist es wichtig zu wissen, dass auch das Westernreiten als Ursprung die sogenannte Iberische Reisweise hat. Anders als beim Dressurreiten im Englischen Stil, wird beim Westernreiten das Pferd so getrimmt, dass es bestimmte Befehle befolgt, dann aber das Tempo eigenständig beibehält. Das wichtige ist hier die Eigenständigkeit des Pferdes. Westernpferde waren, genauso wie ihre Reiter, die Cowboys nämlich, nicht zum Vergnügen unterwegs, sondern mussten arbeiten. Hier liegt der nächste große Unterschied. Das Reining, auch die Zügel genannt, wurden in der Regel mit nur einer Hand gehalten, da der Cowboy meistens eine Hand freihaben musste. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Pferd auf die kleinsten Befehle wie zum Beispiel Gewichtsverlagerungen, reagiert. Alle Bewegungen, sowohl die vom Pferd, als auch die vom Reiter, sind so angelegt, dass sie über einen langen Zeitraum, oft den ganzen Tag lang, ausgeübt werden können. Natürlich gibt es beim Westernreiten auch spektakuläre „Showeinlagen“, die man zwar erlernen kann, die aber meistens nur bei Turnieren gezeigt werden. Hier muss nämlich besonders auf das Pferd acht gegeben werden, da die Tiere bei falscher Reitweise schnell gesundheitliche Schäden davontragen können.
Wer Interesse an Westernreiten hat, kann sich über Reitclubs informieren, die es in vielen deutschen Gemeinden gibt. Hier wird das Westernreiten von der Pike auf gelernt. Für die Nachwuchscowboys ist also gesorgt.
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